Donnerstag, 31. Oktober 2019

"Hier und Jetzt."

"Hier und Jetzt."

Das sind zwei einfache Worte für deren Verständnis manchmal das Leben nicht ausreicht.
Ich weiß nicht ob der Zwischenfall den ich erlebt habe auf "Hier und Jetzt" zurückzuführen ist aber für mich ist das Verständnis dieser beiden Wörter ein Schritt näher gerückt.

Alles passierte im Urlaub auf der Krim. In dem Jahr dauerte mein Urlaub ganze drei Monate. Zwei Wochen nach meinem regulären Urlaub bekam ich einen Job als Manager in der Ferienanlage bei einem Weingut in der ich Urlaub machte. Er dauerte bis Ende Oktober. In Kiew wartete niemand auf mich. Mein Business in Kiew konnte ich telefonisch führen. Der Manager Job nahm nicht viel Zeit in Anspruch. Ich musste die neuen Gästen begrüßen, die Zimmer zu weisen, Bettwäsche ausgeben und Coupons für Essen austeilen. Es waren nicht viele Leute in der Anlage. Es war Altweibersommer. An einem der sonnigen Herbsttage wärmte ich meinen Körper achtlos am Strand. Links, nicht weit von mir, war ein frisch verliebtes Paar. Das Paar flirtete miteinander. Das Mädchen war schlank und schämte sich nicht für ihren Körper. Ihr Freund mochte es nicht, dass sie ohne Top ein Sonnenbad nahm. Er versuchte sie die ganze Zeit wieder anzuziehen. Auf der rechten Seite, näher am Wasser, nahm eine blonde Frau mit einem Kind ein Sonnenbad. Sie war ende 20 und eine sehr schöne Frau. Sie stach von allen hervor. Sie hatte vorbildliche Proportionen. Sie und ich waren als einzige am FKK Strand nackt. Dann nahm ein Mann hinter ihr ein Sonnenbad. Ich schaute durch meine geschlossenen Augenlider in die Sonne und meditierte. Ich fühlte wie Wassertropfen auf meinem Körper in der sengenden Sonne aus trockneten und Salzspuren auf meiner Haut hinterließen. Anrollende Wellen bewegten die Steine ​​in der Brandung und das Meer schaffte eine Melodie. Es war ein fünfminütiges Paradies für mich.

An einem Punkt meiner Meditation verschwand dieses Paradies. Ich hörte nicht auf all das zu sehen und zu hören. Nein, ich bin einfach dieses ganze Paradies geworden. Ich wurde alles was in der Nähe war. Alles - alles. Ich glaube, mein Bewusstsein hat sich erweitert und ich wurde zu einem Strandabschnitt und allen die daran beteiligt waren. Ich wurde eine Welle und Küste. Ich rollte auf Kieselsteinen. Ich drehte mich in einer laufenden Welle. Es ist ein sehr ungewöhnliches Gefühl zugleich Wasser und Stein zu sein. Ich war die Frau auf der rechten Seite. Meine Gedanken waren über meinen Sohn, oder besser gesagt den Söhnen, die “Zwillinge”. Ich dachte an eine Karriere im Lenin-Komsomol-Theater und an meinen älteren Ehemann. Ich war das Paar und habe mit mir selbst geflirtet. Ich wusste, dass sie ihn mag und ich wusste, dass wir möchten. Ich war eher das, was sie möchten.
Ich fühlte mich von Körpern angezogen. Er wollte sie haben, sie wollte einen Ehemann und Kinder. Es war ein wenig Eifersucht in ihm. Dumme Eifersucht, einen anderen haben zu wollen. Ich war eine brodelnde Leidenschaft in ihnen. Ich konnte mich nicht von ihnen trennen. Ich war mit ihnen. Ich war der Mann auf der rechten Seite. Ich war nicht mehr ganz jung und einsam. Ich hatte mit gierigen Augen den Körper der jungen Schauspielerin gegessen und es hatte mich erregt. Ich erinnerte mich an meine zwei Ex-Frauen und machte sie dafür verantwortlich, dass sie mich nicht verstanden hatten und dass die perfekte Frau ein paar Meter von mir entfernt lag. Und es hatte mich nicht gestört, dass ich 45 bin und mit meiner Mutter zusammen lebte.
Ich war alle auf diesem Stück Land. Ich war in diesem Moment das Leben an diesem Ort. Ich glaube, ich wurde wie ein Gott auf zwanzig Metern des Strandes.
Ich war das kleinste Sandkorn und ein Molekül Wasser, fürsorglich, besorgt, liebevoll für den Moment meines Lebens. Ich war diese Kraft, diese Sphäre in der wir leben.
Es dauerte nicht lange, vielleicht einen Moment, vielleicht eine Minute, ich weiß es nicht. Als ich wieder auf die Größe meines Körpers geschrumpft bin, war ich sehr betroffen. Das kann als Ratlosigkeit und Schock bezeichnet werden. Ich konnte lange keine Erklärung dafür finden. Ich denke, dass es in diesem Moment ein Moment der vollständigen Realität war. Alle Veränderungen die mir passierten fühle ich jetzt noch.
Am Abend hatte ich ein Picknick am Strand mit Wein und Muscheln und lud sie alle ein. Es gab viel Weißwein. Es ist gut wenn du ein Manager in der Ferienanlage des Weinguts bist. Wir haben Muscheln direkt aus dem Wasser gesammelt. In den Küstenfelsen gab es viele. Ich zeigte den Männern wie man taucht und Miesmuscheln sammelt. Zusammen sammelten wir eine Menge von ihnen. Direkt im Sand machten wir ein Feuer und haben Muscheln auf einem Blech gebraten. Wir tranken Wein und aßen Muscheln. Je mehr Wein wir tranken, desto gesprächiger wurden alle. Die Neugierde platzte in mir. Ich wusste alles über sie. In einem angetrunkenen Gespräch habe ich zum Spaß oder nebenbei Fragen zum Theater und zu den Kindern gestellt. Oder erwähnte, dass die Mutter die beste Freundin für den 45 Jährige Mann ist. Ich wollte das Paar fragen, was sie am FKK-Strand machen? Aber ich tat es nicht. Sie sprachen über sich selber. Ich habe meine Neugier gestillt. Je mehr wir tranken, desto mehr erzählten sie mir von sich. Ich habe in diesem Moment der Realität Informationen über sie erhalten oder vielmehr über mich selbst mit diesem Moment. Wir tranken meinen ganzen Wein und den Wein, den sie mitbrachten. Ich habe über mich und über sie in 5 Minuten gelernt. Alles was mit mir war stimmte, war eine Realität. Die Zwillinge, die Schauspielerin, der neidische Mann, zwei Frauen und noch mehr.

 Das Prisma unserer Vorstellungen verzerrt die wahre Realität zu sehen. 

01/10/2019
©Andrew Buckin

Donnerstag, 24. Oktober 2019

Harmlose Experimente.


Harmlose Experimente. 

Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wie oft ich etwas bewusst oder unbewusst verändert habe. Wenn dies nur mir passiert wäre, würde ich sagen, dass dies ein Produkt meiner Psyche ist. Illusion. Aber das ist nicht so.
Es gab Experimente mit meinen Freunden. Die nach den Experimenten auch Freunde blieben. Es ist schade, aber es gab auch diejenigen, die den Horizont meiner Bekanntschaften und Freundeskreis verlassen haben.
Über einige Experimente möchte ich erzählen.

Slawik.
Ich kenne Slawik seit meiner Kindheit. Wir kannten uns aus einer Elektronik-AG. Er war systematischer, ich war handwerklicher talentiert.
Er war schon an der Uni. Ich zeigte ihm und erzählte welche Fähigkeiten ich besitze und was ich kann. Es war alles kindisch, als wäre es ein Spiel. Ich hatte es ihm vorgestellt und später ist es in Vergessenheit geraten.
Damals wusste ich nichts über den “geschlossen Kreis” (GK). Heute habe ich versucht nach einem passenden Wort in Google zu suchen und ich war verblüfft, es kam “Teufelskreis” als Ergebnis.
Viel später interessierte sich Slawik selbst für das Esoterische und lernte auf dieser Grundlage seine zweite Frau kennen.
Er hat viele Kurse besucht und nach ein paar emotionalen Geschichten darüber, wie gut er nach den Kursen war, beschloss ich, ihm den GK zu zeigen und ihm dabei zu helfen.
Wir haben eine gemeinsame Meditation begonnen. Ich habe ihm mein Biofeld-Licht gezeigt. Dann zeigte ich ihm wie seine Hände leuchten. Und ich habe ihm bei der Zirkulation des Lichts geholfen. Alles war einfach und ohne Komplikationen. Wir haben nichts gemacht, was er nicht wusste. Gewöhnliche Meditation mit einer führenden Person. Probleme, wenn man es als Probleme bezeichnet könnte, waren am nächsten Tag sichtbar.
Slawik konnte kein Fleisch mehr essen. Plötzlich ist er Vegetarier geworden.  :) 
Nicht, das er Angst oder Ekel hatte. Nein! Er hatte kein Bedarf mehr an Fleisch. Das Fleisch hatte keinen Geschmack mehr. Wir dachten es geht bald wieder weg. Nein. Alles ist geblieben. Leider ging der Kontakt zu Slawik mit der Zeit verloren. Deswegen weiß ich nicht, wie lange Slawik kein Fleisch mehr gegessen hat. Könnte sein bis Heute. Jetzt denke ich es war kein Zufall, das er kein Fleisch mehr essen mochte. Ich bin auch überzeugt, dass er mich nicht verantwortlich macht. Er ging seinen Weg. Ich blicke manchmal Richtung Kanada und sehe, dass für Slawik alles gut ist. Wir hatten uns “Prinzen von Amber” genannt. Es war eine lustige Zeit. Er wollte immer mit mir ins Gebirge gehen. Schade, es hatte sich nie ergeben.

Oleg der Große.
Oleg ist mein Universitätsfreund. Oleg und Slawik waren an der Universität in der gleichen Gruppe. Durch Slawik habe ich mich mit Oleg angefreundet. Oleg kam aus ländlicher Gegend. Er hatte immer kräftigen selbstgebrannten Schnaps aus der Rübe. Es roch fürchterlich. Aber wenn man in Maßen trinkt, tut der Kopf nie weh. Das Studentenleben war voller Abenteuer. Das Motto der Studenten war - in voller Kraft Leben. So war unser Studentenleben. Ich möchte nicht sagen, dass wir immer getrunken haben. Natürlich nicht. Studieren, arbeiten, Mädchen - all das war bei uns auch. Ich erinnere mich hier an selbstgebranntem Schnaps, da das Experiment gegen Lust auf Schnaps gerichtet war. Oleg ist eine wundervolle Person. Er hat viele gute Eigenschaften. Er ist ein sehr guter Freund. Nun, wer weigert sich, mit Freunden zu trinken? Besonders hier in der Ukraine. Slawik und ich beschlossen, Oleg dabei zu helfen, auf Alkohol zu verzichten. Natürlich haben wir dies nicht ohne die Zustimmung von Oleg getan. Wir schlugen vor, dass Oleg eine „GK“ - Sitzung durchführt. Er stimmte zu. Wir hatten eine Sitzung zusammen gemacht. Ich hatte schon genug Erfahrung mit „GK“. Aber es fiel mir schwer alle Konsequenzen bei der Verwendung von „GK“ zu berücksichtigen. Slawik war sich sicher, dass er wusste, wie er helfen kann und was getan werden musste, um den Geschmack von Alkohol zu unterdrücken. Dies ist eine großartige Idee mit großem Potenzial, wenn man weiß, wie es geht. Wenn es auch klappt!
Ich hatte zugestimmt. Oleg war bereit. Ich leitete diese Sitzung. Ich wollte Oleg nur das Biofeld-Licht zeigen und es aus der Meditation holen. Das war mein Plan. Welche Gedanken Slawik hatte, ist für mich schwer zu sagen. Slawik und ich begannen eine gemeinsame Meditation. Ich öffnete mein „GK“ für Oleg und brachte ihn dann aus „GK“ heraus. Auch Slawik hatte teilgenommen. Also hatten wir eine Sitzung. Auf den ersten Blick lief alles gut. Niemand wurde krank, kein Schwindel, kein Herzschmerz. Alle waren gut gelaunt. Alle waren froh, dass nichts passierte. Aber irgendwas war schiefgelaufen. Am nächsten Tag erfuhren wir den vollen Umfang der Veränderungen. Oleg hatte das Interesse an Kaffee verloren. Übrigens ist er ein großer Kaffee-Fan. Aber so kam es, dass Oleg den Geschmack von Kaffee nicht mehr spürte. Kaffee betraf ihn nicht mehr. Wir hofften, dass dies eine vorübergehende Unannehmlichkeit war. Aber wir hatten uns geirrt. Es dauerte für Oleg etwa 15 Jahre bis der Geschmack von Kaffee wieder kam. Es ist gut, dass Oleg jetzt wieder Kaffee trinken und genießen kann. Sehr lustige Geschichte. Wir wollten ihm vom Schnaps losbekommen, haben ihn aber vom Kaffee losgesagt.  Mit beiden habe ich viel erlebt.

Fokus mit Wasser.
Dieses Wissen habe ich in meiner Kindheit, in den Ferien im Pionierlager beim 
Experimentieren mit Wasser entdeckt. Ich konnte ein Glas Wasser mit Informationen füllen. Heute würde ich es Programmierung nennen. Man kann alle Getränke und Cremes programmieren, die Wasser enthalten. In den 90ern gab es in der Ukraine einen Heiler,  Chumak, er nannte es Aufladen. Chumak ging weiter und lud Wasser durch den Fernseher und das Radio. In Wirklichkeit hat er kein Wasser durch den Fernseher und das Radio  aufgeladen. Aber die Wirkung davon war, dass die Menschen selbst Wasser und Cremes programmierten. Sag Danke an Chumak. Er hat ihnen geholfen, an sich selber zu glauben. Jeder kann Wasser programmieren. Es reicht aus Wasser in Ihren „GK“ zu platzieren um es zu füllen.
Ich habe die Objekte meiner Experimente erweitert. Ich programmierte nicht nur Wasser, sondern auch alkoholische Getränke. Volksweisheiten brachten mich auf die Idee, "GK" auf Wodka und allen übrigen Alkohol anzuwenden. Am Familien-Festtagstisch hörte ich oft, dass man den Boden des Glases mit dem Finger oder der Hand bedecken müsse, um sich nicht zu verhexen. Oder es gibt die Leute mit leichter und mit schwerer Hand. Intuitiv suchen Leute bei Tisch immer einen Menschen mit leichter Hand zum Einschenken. Damit der Kopf später nicht weh tut. Da siehst du, das ist bei uns nichts neues. Früher habe ich “diesen Fokus” mit Getränken am Tisch gezeigt, um den Geschmack von Wodka zu mildern oder den Wein intensiver zu machen. Jetzt mache ich es nicht mehr. Ich muss niemandem etwas zeigen oder beweisen. Behalte im Auge, wer dir einschenkt und mit wem du trinkst.
Warum erzähle ich dir das? Das Ändern anderer Leute kann zu unvorhersehbaren Konsequenzen führen. Ich habe das schon oft gesehen. Ich traue dem Bauchgefühl nicht, obwohl ich es nicht ignoriere. Ich vertraue auf das Gefühl des Herzchakras in der Kommunikation mit Menschen. Das Herz ist ein sehr gutes und genaues Messgerät.

14/10/2019
©Andrew Buckin.

Montag, 21. Oktober 2019

Der Kreis.

Der geschlossene Kreis.

Der Name “geschlossener Kreis” selbst kann verwirren. Wie kann ich einen Kreis schließen? Der Kreis ist bereits geschlossen. Ja das stimmt. Aber in meinem geschlossenen Kreis gibt es keine Frage der Form als solche. Die Form ist zweitrangig. Es geht um die Bewegung über die Prozesse, wie man ihn schließt und das was passiert nachdem der Kreis geschlossen wurde. Muss ich den Kreis schließen, wo und wie? Es ergibt sich ein sehr interessantes Ergebnis, wenn wir den Kreis schließen und dann einen weiteren öffnen.

Ich denke es wurde mir geschenkt. Ich habe sehr oft mit mir experimentiert. Ich habe Wege gesucht zu meinem Unbewussten. Jetzt weiß ich, es ist immer da. Damals dachte ich anderes. Mit Meditation und Autogenes Training findet man viel in sich. 

Alles in chronologischer Reihenfolge.

Als Student, nach einem Studententreffen, hatte ich am Morgen Kopfschmerzen. Nicht viel aber ich war krank. Ich mag keine Pillen nehmen. Ich entspannte mich und begann zu meditieren. 
Meditation hilft mir in vielerlei Hinsicht. Die Probleme des Tages verwerfen, die Ereignisse des Tages von einer anderen Seite anschauen oder ich denke über die Einzelheiten der Strömung nach. Über das was ich nicht ändern kann und entscheide, was ist für mich am günstigsten. Ich entferne den Schmerz. Bringe den mentalen Körper ins Gleichgewicht.

Dann meditierte ich tief um den Körper zu entspannen und ihn zu verlassen. Ich schaute mich von der Seite an. Ich fand heraus wo die Probleme lagen, wie ich sie lösen könnte. So war es damals. 
Ich bin aus dem Körper ausgestiegen und habe mich in einer Gruppe von Menschen gesehen. Die Leute saßen um mich herum und ich zeigte und sagte ihnen, was sie mit dem “geschlossenen Kreis” anfangen sollen. Was ich sah, war neu für mich. Ich war Wissensvermittler. Als ich aus der Meditation herauskam testete ich das Wissen an mir selbst. Meine Kopfschmerzen vergingen, die Müdigkeit war nicht mehr da. Es war großartig.

Die Hauptsache im "geschlossenen Kreis" ist die Handlung eines Menschen mit sich selbst. Wie sich später herausstellte kann Hilfe von außen zu unvorhersehbaren Konsequenzen führen. Technisch gesehen ist der „geschlossene Kreis“ ein positives Feedback für sich selbst. Schließlich legen wir nicht umsonst beim Schlagen oder Schneiden eine Hand auf eine Wunde.

Wie funktioniert das?
Du solltest von einem bequemen Ort aus starten an dem du sitzt oder liegst. Für Menschen die den Übergang in den Schlaf oder in das Unterbewusstsein nicht kontrollieren können ist es besser, einen bequemen Liegeplatz zu finden.

Erster Schritt:
Der erste Schritt besteht darin zu lernen, wie man fühlt, wie Bioenergie* im Körper fließt.
Da ich mit Technologie verbunden bin, bevorzuge ich den Namen Bioenergie. Ich denke, diese Energie ist wie Yin und Yang, Chi und so weiter.
Es gibt viele Techniken, um dies zu lernen. Ich kenne sie nicht alle. Mir hilft Meditation auf mich selbst zu hören oder ein Spaziergang in der Natur, Sex und so weiter.

Zweiter Schritt:
Es ist notwendig zu lernen die Bioenergie zu kontrollieren. Um die Bioenergie durch den Körper zu leiten, ist es für einen „geschlossenen Kreis“ wichtig zu lernen, die Bioenergie in die Handflächen zu lenken. Zwischen den Handflächen bildet sich dann ein Bioenergiefeld. Mit der Zeit nimmt dieses Feld zwischen den Handflächen zu und kann einen Meter oder mehr erreichen. Ich denke, dass das Bioenergiefeld unendlich groß sein kann.

Dritter Schritt:
Positives Feedback. Wenn das Bioenergiefeld zwischen den Handflächen 5-10 Zentimeter erreicht hat, sollte man die Handflächen an die geschlossenen Augen halten und die Bioenergie, die aus den Händen kommt, durch die Augen zum Körper zurückfließen lassen. Mit den Augen können farbige Flecken in Form von Abstraktionen oder Visionen gesehen werden. Hier ist nichts zu befürchten. Es ist in Ordnung. Das ist deine Bioenergie, du wirst dir nichts antun.

Die Methode mit den Augen wird am besten angewendet um den Tonus des gesamten Körpers zu erhöhen oder um den Tonus des Chakra des Kopfes, des Dritten Auges - Ajna und des Dünnen Ichs  - Sahasrara zu reinigen oder zu erhöhen.
Aber es ist nicht immer genug Zeit für ein tiefes Eintauchen und Meditieren. Es ist oft genug, ein Bioenergiefeld auf der Handfläche der rechten oder linken Hand zu erstellen und es an der „wunden Stelle“ anzubringen. Dies ist der gleiche "geschlossene Kreis". Es hilft sehr gut, Schmerzen zu lindern und Krankheiten zu bekämpfen.
Der Ansatz des „geschlossenen Kreises“ hat einen Nebeneffekt. Wenn alles gut geht, verlieren die Leute Gewicht. Es ist nur Physik - der Übergang von einer Energie zur Anderen.

Dies ist eine kurze Erklärung, was "geschlossener Kreis" ist.

7/06/2019
©Andrew Buckin.

Die andere Seite des Lebens.

Die andere Seite des Lebens.

In der Gesellschaft in der ich aufgewachsen bin, wurde uns beigebracht, uns vor den Toten zu fürchten und Angst zu haben. Sie sind unheimlich und böse. Alle Märchen wurden nur so beschrieben. Wir wurden von den Toten eingeschüchtert. Sie würden zu uns kommen und unsere Seelen essen. Das Bild der Welt ist gruselig und schrecklich. Ich weiß nicht, wie es wirklich ist. Das kennt wahrscheinlich Niemand auf dieser Seite des Lebens. Ich kann nur meine Erfahrungen teilen, die ich erhalten sollte. Ich war noch ein kleines Kind. Mein erstes bewusstes Treffen mit den Toten fand bei der Beerdigung meines Urgroßvaters Anton statt. Ich kannte ihn nicht gut. Er wohnte in einer nahegelegenen Straße von meinem Opa und meiner Oma entfernt, wo ich oft den Sommer verbrachte. Ich ging um Birnen zu holen zu ihm. Die Birne Bera war sehr lecker bei ihm. Ich denke, er machte Likör aus Birnen. Er war der einzige den ich kannte, der wusste, wie man Apfelwein macht. Er baute auch Trauben an. Großvater machte aus Trauben Wein. Er hatte im Keller Fässer und Flaschen und Gläser und sie alle sprudelten. Ich glaube er machte aus allem Wein. Er schenkte mir einen kleinen rostigen Hammer mit einem Nagelzieher. Das war mir eine riesige Freude. Damit durfte ich helfen Opas Zaun zu reparieren. Ich habe ihn nicht oft gesehen. Ein paar mal. Ich erinnere mich an ihm bei den Familienfeiern. Er zwickte mich immer an den Seiten. Das haben alle Erwachsenen so gemacht. An das Leben und Schicksal von Großvater Anton kann ich mich überhaupt nicht erinnern. Aber ich erinnere mich noch an sein faltiges Gesicht und konnte ihn auf dem Foto erkennen. Und eines Tages ging ich mit meiner Mutter zu seiner Beerdigung. Er wurde von der ganzen Dorfgemeinschaft beerdigt. Ich erinnere mich an viele Leute. Alle kamen ins Haus und verabschiedeten sich von ihm. Wir gingen auch hinein. Als wir das Haus betraten wurde mir schlecht. Mir wurde schlecht und schwindelig. Jemand brachte mich raus zu einer wilden Kirsche. Ich denke, es war meine Großmutter. Auf der Straße gegenüber dem Haus des Großvaters wuchs eine wilde Kirsche. Niemand hatte sie gepflegt. Jeder konnte Kirschen sammeln, aber keiner hat es getan, also trockneten die Kirschen direkt am Baum. Am Ende des Sommers kletterte ich gerne darauf, nahm getrocknete Kirschen und knabberte daran. Die Kirschen waren sehr süß. Jetzt stand ich unter der Kirsche und sah Großvater Anton zum Abschied zu. Leute gingen rein und kamen raus, jemand schluchzte sogar. Nachdem sie aus dem Hause kamen versammelten sich die Leute auf der Straße zu einem Trauerzug. Sie trugen den Sarg heraus, Musik begann zu spielen und die Prozession bewegte sich in Richtung Friedhof. Ich stand unter der Kirsche und sah zu wie sich Menschen hinter dem Sarg bewegten. Neben mir erschien ein Mann, der wie ich die Prozession beobachtete. Großvater Anton stand neben mir. Er hat mir etwas erzählt. Meine Übelkeit verging. Ich erinnere mich nur daran, wie er sich zu mir umdrehte, lächelte und sagte, er verstehe nicht, warum alle traurig sind. Ich wollte ihn fragen warum er hier ist und nicht dort. Aber er ging, wie er erschien. Danach hat mich meine Großmutter nach Hause gebracht und auf meine Frage, was mit Großvater Anton passiert ist, antwortete sie dass er gestorben ist.





Der Erhängte.

Es ist im Herbst passiert. Im Hof ​​hörten alle auf zu spielen und rannten in den Waldgürtel hinter dem Nachbarhaus um den Erhängten zu beobachten. Michail und ich rannten auch hin um zuzusehen. Ich verstand nicht sofort, dass es ein erhängter Mann war. Ein Körper in gewöhnlicher grauer Kleidung hing an einem Kiefernzweig und ein Mann in einem weißen Anzug stand unter einem Baum. Er schloss die Augen mit den Händen und weinte. Dann fühlte ich, dass er sehr traurig war. Jetzt bin ich sicher, dass er bereute was er getan hatte. Es war ein Selbstmord. Warum er das tat weiß ich nicht. Ich fragte Michail, warum der Mann im weißen Anzug den Erhängten nicht rettet. Aber Michail verstand nicht welcher Mann am Baum stand. Er sah niemanden am Baum. Der Mann in Weiß schaute in unsere Richtung und als unser Blick sich traf wurde mir klar, dass er weiß, dass ich ihn sehe. Bald traf die Polizei ein. Der Erhängte wurde entfernt und die Polizei begann, das Publikum zu zerstreuen. Wir rannten zu unserem Hof zurück. In dieser Nacht wachte ich schreiend im Schlaf auf. In einem Albtraum war ein Mann in Weiß. Als ich meine Augen öffnete stand der Mann auf unserem Balkon und hinter ihm leuchtete der Vollmond. Er bat mich keine Angst zu haben und ihm zu helfen. Er bat mich, sich bei jemandem zu entschuldigen. Ich schrie noch heftiger. Dann kam Mama. Ich sagte ihr, dass ich den Erhängten gesehen habe und er auf unserem Balkon ist. Dies dauerte mehrere Nächte. Ein Mann kam und bat um Hilfe, ich wachte auf und schrie. Ich glaube der Zustand meiner Mutter war am Limit. Wir gingen zum Arzt. Der Arzt, außer dem Rat, dass ich sehr empfindlich wäre, hat nichts geraten. Die sowjetische Medizin ist die “fortschrittlichste” Medizin der Welt. In einem Beratungs-Land kann nur Beratung eingeholt werden. Meine Großmutter schloss sich dem Fall an. Großmutter hat eine Heilerin gefunden. Es war gut, dass sie nicht aus der Klinik war. Ihr Rat war wirksamer. Ich zog in ein anderes Zimmer. Das Mondlicht fiel dort nicht hinein und die Toten könnten mich nicht finden und würden weg gehen. Die Heilerin war so, so. Sich vor den Toten verstecken ? Na Ja, ich weiß nicht was davon geholfen hat. Der Tote hörte auf zu mir zu kommen. Wahrscheinlich war gerade die Zeit gekommen und die Seele des Toten verschwand. 
Ich denke, dass die Wahrnehmung der Welt bei Kindern anders ist als bei Erwachsenen. Mit ungefähr 7 Jahren verlieren wir die Fähigkeit, den subtilen Körper eines Toten zu sehen. Als Kind hatte ich Angst nicht nur auf den Friedhof zu gehen, sondern auch in dessen Nähe zu laufen. Als ich älter als 7 Jahre war sah ich keine wirklichen “Besucher” mehr.

Entfernte Verwandte.

Bei Erwachsenen erfolgt die Kommunikation durch den dünnen Körper mit dem subtilen Körper der Toten auf unterschiedliche Weise. Durch prophetische Träume im Schlaf oder Visionen, ich nenne sie Bilder. Diese Bilder können statisch oder dynamisch sein. Bilder zu entziffern ist nicht immer einfach.
Ich war noch nicht 30 Jahre alt, als eine Frau  in einem Traum zu mir kam. Sie nannte sich Heilerin, und sei eine Verwandte von mir und bat mich, es bei meiner Großmutter herauszufinden. Und sie sagte: “Beginne ein Gespräch mit 1000 Konserven”. Was ich später auch tat. Sie nannte mich einen Magus. Sie sagte, dass alles was ich anfange, gut sein wird. Sie zeigte mir einen Weg auf dem sich drei Frauen befanden und sagte, das sei mein Schicksal. Und sie hat mir auch eine Botschaft in den Kopf gesetzt. Ich habe sie noch nicht vollständig entschlüsselt. Magus? Google gab es noch nicht. Ich kannte so ein Wort damals nicht. Ich musste ein paar Bücher über Magie kaufen. Den Weg des Magus bin ich nicht gegangen. Noch nicht. Das Schicksal ist veränderlich. Ich sprach mit meiner Großmutter darüber, wer die Heilerin aus Osokorkiv ist und was 1000 Konserven bedeuten. Meine Großmutter wollte nicht antworten. Wie konnte ich über die Heilerin Bescheid wissen? Das ist überhaupt eine dunkle Angelegenheit! Es ist besser, dies zu vergessen. Ich sagte ihr, ich hätte einen prophetischen Traum. Worauf sie fragend antwortete: "Schon wieder?" Mir wurde klar, dass mir das schon öfter passiert sein muß. Meine Oma kannte mich besser als ich. Sie sagte, dass in unserer Familie eine Heilerin lebte, aber sie ist vor langer Zeit gestorben. Nach ihrem Tod wurden 1000 Konserven im Haus gefunden. Die Zeiten waren hart und sie nahm Essen für Gottesdienste mit. Konserven. 1000 gute Taten. 
Bei drei Frauen ist meine Frage noch offen.

Engel.

Ich habe mehr als 30 Jahre in Kiew gelebt. Geboren im Krankenhaus Nummer eins. Aus Kiew ging ich wandern und kehrte nach Hause zurück. Ich habe viele sowjetische Städte besucht. Im Vergleich zu den Giganten Moskau und Leningrad kann ich zuversichtlich sagen, dass Kiew die wärmste und positivste Stadt ist.
Bei Ankunft in Moskau spüren Sie sofort das Zentrum der Macht und des Drucks. Kiew ist gemütlich und zahm. Es ist nicht umsonst, dass Kiew an diesem Ort gegründet wurde. Unter den Hauptstädten ist in Kiew die angenehmste geistige Atmosphäre. Man kann viel über Kiew schreiben und in Kiew sind viele Ereignisse passiert. Ich habe keinen besseren und  geeigneteren Ort gefunden um die Begegnung mit einem Engel zu beschreiben. Da sind die Engel an der Grenze der Welten. Ich weiß nicht wie ein Engel aussieht, aber es war das angenehmste und schönste Wesen, das ich gesehen habe und von dem nur Freude kam. Jeder Mensch hat einen mentalen Körper - ein dünnes Ich. Jeder Mensch trägt astrale Projektionen in sich und sie sind nicht immer schön und gütig. Sie sind sichtbar, wenn man das dritte Auge trainiert. All diese Körper sind zu sehen. Ich sehe sie sporadisch, spontan, aber es kommt vor, dass ich sie kontrolliert sehen kann. Ich war mit der Frau Irina vertraut. Sie besuchte alle Arten von Kurse und Gruppen zum Thema Esoterik. Nicht ohne Erfolg. Ihr Sehen veränderte sich. Sie fing an, das Astrale immer im täglichen Leben zu sehen. Glauben Sie mir, dieser Anblick ist nicht der angenehmste. Die menschliche Psyche kommt damit nicht immer zurecht. Wenn Sie Menschen betrachten, die die Straße entlang gehen, und Sie Monster und alle bösen Geister sehen. Das Bild ist schlimmer als jeder Horrorfilm. Beim Astralen muss man sehr vorsichtig sein. Kommen wir zurück nach Kiew. Kiew ist so gut, dass man in der U-Bahn einen Engel treffen kann. Ja, mindestens einen. Warum denke ich so? Weil es unvergesslich und wunderschön war. Der Engel war gnädig zu mir und schenkte mir ein Lächeln. Es war um die Mittagszeit. Ich fuhr mit der U-Bahn von Endstation zu Endstation. Von Lesnaya nach Svyatoshino. Es war damals, als nicht immer Menschenmassen in der U-Bahn unterwegs waren. Am Bahnhof “Linkes Ufer” kam eine Frau mit einem Baby in den Wagon. Das Kind wollte etwas und schrie die ganze Zeit. Der Wagon war halb leer, niemand stand. Als wir die U-Bahnbrücke entlang fuhren, wollte ich einen Witz über Delfine im Dnjepr machen. Aber ich habe es nicht getan. Das Jammern des Kindes begann zu werden. An der Station Arsenalna  stiegen Leute hinzu und alles im Wagon änderte sich. Der Geruch von Ozon breitete sich aus, es wurde frischer und heller. Das Kind verstummte und anstatt zu schreien, erschien ein Lachen. Ich hob den Kopf und schräg neben der Tür stand eine Frau, die Jodie Foster ähnlich sah. Um sie herum leuchtete es. Sie lächelte in meine Richtung. Sie hob einen Finger an die Lippen und bat nichts zu sagen. Wir fuhren zusammen drei Stationen zur Universitätsstation. Sie stieg dort aus. Dann erinnerte sich das Kind, dass es etwas wollte. Die Frische im Wagon war verschwunden. Ich ging zur Arbeit und konnte nicht verstehen, was passiert war. Warum zeigte sie mir den Finger am Mund und warum versteckte sie ihre Anwesenheit nicht für mich?

Alex.

Er hieß Alexander.  Er bat darum, ihn Alex zu nennen. Ich bin daran gewöhnt und nenne ihn nicht anders.  Alle nannten ihn Alex.  Das Schicksal brachte uns in der Not zusammen.  Seltsamerweise war es Geld.  Wie das Sprichwort sagt, wo das Geld anfängt, endet die Freundschaft.  Bei Alex war alles anders.  Zuerst gab es Geld, dann gab es Freundschaft. Ich hatte mein eigenes Team für die Reparatur von Computerausrüstungen bei KPVTI (Kiewer West Computer Service). Wir waren gerade von der Straße “Abstieg des heiligen Andreas” nach Borshchagovka umgezogen. Es gab viel Arbeit, viele Kunden. Außerdem gab es immer einen Nebenjob. Ich brauchte Leute für Teilzeitjobs. Inbetriebnahme von Computernetzwerken. Über das Wochenende habe ich gut 200 Rubel bezahlt. Knapp 1 Monatsgehalt eines Arbeiters. Nach dem Unterricht an der Universität stellte ich mich vor die Gruppe und bot an, am Wochenende etwas Geld zu verdienen. Nur Leonid, ein Freund während meines Militärdienstes, meldete sich. Er und ich gingen an der Uni wieder gemeinsame Wege. Ein weiterer Partner wurde benötigt. Über das Wochenende musste gearbeitet werden. Leonid schlug einen Freund aus der Koroljow-Fabrik vor. Es war Alex. Mit Alex haben wir viele Teilzeitjobs gemacht. So begann unsere Freundschaft. Ich lockte ihn aus der Fabrik zu meiner Brigade. Im Vergleich zu Koroljow war das Gehalt um ein Vielfaches höher.  Leonid zog sich von unserem Geschäft zurück. Er ging nach Israel um in einem Kibbuz zu arbeiten. Ein Jahr später kehrte er zurück und begann, sein Geschäft mit Handel von Lieferungen aus China aufzubauen. Wahrscheinlich beschäftigt er sich heute noch damit. Mit Alex habe ich sehr lange zusammengearbeitet. In meiner Freizeit war ich Bergsteiger und ging jeden Sommer für einen Monat in die Berge. Kaukasus, Pamir, Altai, Karpaten, Taiga.  Dann begann die Wirtschaft in der Ukraine ins Nichts zu sinken. Es gab weniger Aufträge.  Fabriken haben zu wenig Geld. Die Schulfinanzierung ist vollständig verblasst. Alex unternahm Reisen nach China und überflutete zusammen mit Leonid die Ukraine mit Spielekonsolen und allem möglichen anderen Unsinn. Gekauft billig, teuer verkauft.  Irgendwann warf auch Alex mir einen Job zu. Bei einer meiner Reisen nach Elbrus fehlten mir Gefährten.  Ich lud Alex ein mit mir zu kommen. Er war unter der Bedingung einverstanden, dass wir auf den Elbrus aufsteigen. Es war unser Plan.  Ich hatte den Gipfel des Elbrus schon bestiegen, er noch nicht. Er wollte auch die Freude am Aufstieg erleben.  Das Wetter hatte unsere Pläne geändert. Wir sind nicht an die Spitze gekommen.  Aber Alex wurde von den Bergen angesteckt. Meine Familie und ich sind nach Deutschland gezogen. Mit Alex unterhielt ich nur unregelmäßige Korrespondenz. Es waren ein paar Ideen, ein gemeinsames Unternehmen zu gründen. Aber es hat nicht geklappt. Er freute sich über seine Erfolge und Geschichten, in welchen Bergen er unterwegs war usw.  Anscheinend lief sein Geschäft gut.  Er rief mich, mit in die Berge zu kommen, wie ich es früher tat. Mich hat der Beginn des Lebens in einem anderen Land viel Kraft und Energie gekostet. Deutsche Sprache, eine andere Mentalität. Ich versprach, dass ich versuchen würde mitzumachen, aber es gab immer andere Pläne. Kinder, Familie, Arbeit. Er lud mich aus Gewohnheit nach Tadschikistan ein und wusste, dass ich ablehnen würde. Wir haben uns gut verstanden. Er ist gegangen. Am Tag von Alex Tod wachte ich mit Tränen auf, ein Bild in meinem Kopf - Alex im Schnee. Mein Kopf schmerzte und ich hatte das starke Verlangen, ihn anzurufen. Ich war zu spät ans Telefon gekommen.  Alex Frau, Lena, informierte mich, dass Alex tot war. Alex Gruppe wurde von einer Lawine überrollt. Vor kurzer Zeit als ich auf einem Stein saß und meditierte, sah ich sein gefrorenes Gesicht im Eis. Nach dem Tod von Alex wollte ich ihn finden und die Leiche nach Kiew bringen. Jetzt verstehe ich, dass dies nicht notwendig ist. Er traf seine Wahl. Sein Gesicht war völlig ruhig. Er wollte vor sich selbst davonlaufen und rannte davon. Schlaf gut, Freund. Niemand wird deinen Körper stören.

Olivia. Zwillinge.

Ich denke, es ist genug Zeit vergangen, um darüber schreiben zu können. Geheimnisse sind längst beseitigt. Die Vergangenheit ist nicht mehr die Gegenwart und wir haben aufgehört uns davor zu fürchten. Das Leben ist nur hier und jetzt möglich. Das Leben brachte mich zu sehr interessanten Menschen. Gegenseitiges Miteinander formte uns zusammen. Sie formten mich, ich formte sie. Einfach und kitschig. Mein Freund Oliver traf das Mädchen Olivia. Ich kenne nicht alle Details ihrer Bekanntschaft. Wenn mein Gedächtnis mich nicht täuscht, dann war Oliver ein echter Enzyklopädist und half Olivias Sohn Robert mit Ukrainisch. Anscheinend war seine Hilfe für alle nützlich. Oliver und Olivia wurden ein Paar. Olivia ist eine sehr kleine Frau. Ich war immer erstaunt über die Größe ihrer Schuhe - 34. Beide lebten in Kiew Bezirk - Troieschyna, nicht weit vom Markt entfernt. So kam es, dass dort ein Zentrum unseres Freundeskreises in einer kleinen Einraumwohnung entstand. Wir waren alle Techniker im IT-Bereich. Liebhaber der “Die Chroniken von Amber”. Wir hatten sogar Kommunikationskarten gemacht. Die Überreste unserer Karten sind jetzt bei mir. Ich benutze sie sehr selten, um der Familie keinen Schaden zuzufügen. Ich denke, ich sollte ein separates Buch über diese wunderbare Zeit schreiben. Hier möchte ich nur über eine Episode schreiben. Wir hatten Themenabende. An diesem Abend sprachen wir über Handlesen. Wer glaubt der glaubt, wer nicht der nicht. Olivia glaubte nichts davon, nahm aber freudig an der hitzigen Diskussion teil. Ich lud sie ein, ihre Vergangenheit aus ihrer Hand zu erzählen. Wir wurden alleine gelassen. Ich nahm ihre Hand und ein Bild von Zwillingskindern kam zu mir. Ich fragte, wo ihr zweites Kind, Roberts Bruder sei? Ich habe das nicht von mir selbst erwartet. Was war los? Aber das Bild ist gekommen. Ich habe Olivia alles erzählt. Olivia war ratlos. Ich auch. Olivia hatte ihr zweites Zwillingskind verloren. Es gibt diese Handlesekunst. Die Grenze zwischen den Welten kann in deiner Hand liegen und du weißt nichts darüber. Wir haben das als Geheimnis zwischen uns gelassen. Aber jetzt ist es Zeit, darüber zu sprechen. Denn die Zeit ist stark beschleunigt. Die Ereignis-Spirale ist stark komprimiert.

Andrej

Andrej ist mein Arbeitskollege. Ich habe lange aufgehört, andere zu helfen oder zu behandeln. Es gibt viele Gründe für diese Entscheidung. Weil nichts bleibt unbemerkt. Du musst für alles bezahlen. Der Preis für die Abrechnung liegt nicht bei Dir. Manchmal kommt es vor, dass ich etwas heraus plaudere bei Wein in einer Runde, aber nicht mehr. Aber die Vergangenheit kann einen einholen und sich bemerkbar machen. Der Fall von Andrejs Bekanntschaft ist aus dieser Kategorie. Ich fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit. Das Wetter in Berlin war diesen Sommer hervorragend. Fahrrad fahren ist eine Freude. Es war ein Freitag. Ich stieg die Treppe zu unserer Etage hoch und als ich den Korridor entlang ging, hörte ich wie Andrej Victor fragt, wie er eine Person per Telefonnummer oder GPS finden könne. Die Polizei sucht schon aber die Familie bekommt keine Informationen. Die ganze Familie ist auf der Suche nach ihrem Ernährer und mit den Nerven am Ende. Ich bin schon vorbei und stand kurz vor meiner Werkstatt. Aber etwas riss mich und ich kehrte zurück und schloss mich dem Gespräch an. Ich hörte die Geschichte von Andrej und bestätigte, dass für die Suche nach einem Telefon per Telefonzelle die Polizei der richtige Partner sei. Danach schlug ich eine andere Suchoption vor. Er möge mir ein nicht gewaschenes Hemd des Vermissten bringen. Eine halbe Stunde später war das Hemd in meinen Händen. Ich zog mich mit dem Hemd in die Küche zurück in der Hoffnung, dass nichts daraus werden würde, dass meine Fähigkeiten vergessen und verloren waren.
Das Gegenteil passierte. Früher empfand ich Kälte, wenn es um die Dinge der Toten ging. Diesmal ging keine Kälte vom Hemd aus. Und ich habe folgendes Bild bekommen. Ein Mann lag am Ufer des Kanals, ein Arm war in Richtung der Brüstung entgegen der Richtung des Wassers ausgestreckt. Der Mann rührte sich nicht und es fiel mir schwer zu sagen, ob er am Leben war. Ich konnte mit nichts anderem helfen außer diesem Bild. Ich beteiligte mich nicht an der Suche des Vermissten. Das Risiko für die eigene Gesundheit ist sehr groß. Drei Tage später wurde ein Mann am Fluss gefunden. Ich habe noch versucht, eine kleine Hilfe der Familie zu geben, den Speicher des Mobiltelefons wiederherzustellen. Aber leider war das Telefon vom Wasser völlig kaputt und der Speicher konnte nicht wiederhergestellt werden. Anscheinend wollte der Tote nichts über seine letzten Minuten mehr preisgeben.

Australier.

Dieser Sommer ist sehr ereignisreich. Ich habe angefangen wieder Tagesausflüge zu machen. Es passierte ist öfter, dass Bilder zu mir kamen. Die Bedeutungen, die muss ich erst noch erkennen. Ich habe das Gefühl, dass das Leben mir eine Wendung in eine unbekannte Richtung gegeben hat. Aber ich weiß, dass eine Veränderung für alle gut sein wird. Es geschah am letzten Sonntag im Mai. Ich ging zum Balkon um zu sehen, was im Mauerpark los war. Karaoke-Liebhaber begannen sich zu sammeln. Jede Woche singen Touristen aus ganz Europa in Park Karaoke. Jede Woche die gleichen Lieder, die gleichen schlechten Sänger aus verschiedenen Ländern. Sich daran zu gewöhnen ist nicht notwendig. Außerdem hören Sie mit der Zeit auf, eine gute von einer schlechten Stimme zu unterscheiden. Es waren keine Wolken am Himmel. Die sommerheiße Sonne schien mir direkt ins Gesicht. Ich schloss meine Augen um die Wärme und das Licht durch die Augenlider zu genießen. Mit den Lichtstrahlen kam ein Bild zu mir. Ich stand am Ufer eines Bergsees. Der See hatte eine unglaublich schöne Wasserfarbe. Es war in Österreich oder Australien. Ich weiß es nicht genau. Mit den Bildern ist es nicht immer einfach, einen Ort zu entziffern. Da sieht man nur einen kleinen Zeitraum. Und die Details des Ortes sind schwer zu wissen. Ich weiß, dass Los Lagos in meinem Kopf flog. Vor mir schwebte ein Floß. Ein Mann in Ranger Uniform stand auf dem Floß. Seine Form ähnelte eher dem eines Rangers aus Australien. Er trug einen typischen Rangerhut. Also ich denke es war in Australien. Er hatte eine Stange in der Hand. Er stieß sich vom Ufer ab. Hinter ihm schien die Sonne in meine Augen, genauso wie in Berlin auf meinem Balkon. Der Mann sah mich und lächelte in meine Richtung. Das Lächeln war breit und offen. Er winkte mir zu. Mir wurde klar, dass es ihm gut ging. Ich weiß, dass er tot ist. Ich muss dieses Lächeln und die Begrüßung vermitteln und sagen, dass alles in Ordnung ist.

Die Linie zwischen den Welten ist sehr schmal. Die Angst vor den Toten ist ein Relikt des Mittelalters. Jeder von uns hat mehr Freunde dort als hier. Ich schreibe über wahre Freunde. Die Toten können euch gar nichts Böses anhaben, auch wenn Sie Feinde waren. Weil Tote haben keine Möglichkeit etwas zu tun, weil Tote haben keinen Körper und haben keinen Zugang zu uns. Die Toten können nicht lügen. Davon bin ich überzeugt.

14/09/2013. Nerja.
©Andrew Buckin.

Samstag, 19. Oktober 2019

Unglaublicher Sommer.

Ein unglaublicher Sommer. 

Sie müssen nur glauben, dass Sie es können.


Es war der letzte Sommer meiner Kindheit.  Ich habe die Pionierlager geliebt. Es gab immer Spaß, viele Veranstaltungen und neue Freunde.  Wenn man politischen Unsinn, feierliche Überprüfungen veranstaltete, Marschieren oder im Chor singen lässt, dann war alles darauf ausgerichtet, starke und gesunde Kinder großzuziehen.  Drei Mahlzeiten am Tag, Nachmittagstee, Schlaf tagsüber. Alles um sich für das neue Schuljahr zu stärken. Manchmal hatte ich Glück und ruhte mich in den zwei Monaten aus. Die Aufnahme bekam ich  kostenlos oder für ein Drittel des Preises. Durch Verwandte oder Gewerkschafts-Rabatte. Am meisten hat mir das Pionierlager der Chemiefabrik Darnitsa gefallen.  Dort war alles wie zu Hause, klein, gemütlich und wir wurden gut gefüttert. Es gab sogar ein zweites Abendessen.  Dreieckige Päckchen mit Kefir und Kekse. Einmal wurden wir für diese Päckchen bestraft. Wir nahmen Kefir-Päckchen mit ins Zimmer und eines stürzte auf unseren Boden.  Es war sehr lustig. Zur Strafe mussten wir das Zimmer putzen statt zu schlafen. Nicht schlafen zu gehen, das war überhaupt keine Bestrafung. Die Zimmer waren für vier Personen, die Abteilungen waren klein mit zwei Erzieher.  Alles war für Kinder, voll beschäftigt und beaufsichtigt. Freude für die Eltern - Erbauer des Sozialismus.


 Ich war 13 Jahre alt.  Und ich war in der ersten Abteilung.  Um das Leben bei der Aufnahme zu erleichtern, habe ich gelogen und gesagt, dass ich keine Pionier-Krawatte habe und bereits ein Komsomol-Mitglied bin.  In meinem Kopf steckten viel politische Drogen. Das Gebäude der ersten und zweiten Abteilung war einstöckig. Die Hälfte der Räume besetzte die erste Abteilung, die andere Hälfte die zweite Abteilung.  Die Räume auf der linken Seite sind für die Jungen, die Räume auf der rechten Seite für die Mädchen und in der Mitte die für die Erzieher. Jemand glaubte, dass es helfen würde. Naive Gedanken. Von meinem Zimmer gingen die Fenster zum Ende des Gebäudes, wodurch wir die Fenster als Türen benutzen konnten.  Niemand hat Jemanden im Raum gesehen oder ob das Licht an ist und so weiter. Nachdem das Licht erloschen war und wir Kefir getrunken hatten, führten wir Gespräche. Jeden Abend gab es ein Thema für eine Geschichte oder Witze. Eines Abends sagte ich, dass ich Elektronik mache und zum KPI (Kiewer Polytechnisches Institut) gehen und ein Gerät zur Messung der menschlichen Vitalität entwickeln möchte.  Dieses Thema interessierte alle. Ein Junge namens Oleg, den ich bereits aus früheren Jahren kannte, sagte, dass seine Großmutter einen Hellseher Kurs besuchte und sie weiß wie man mit ihren Händen heilt und er kann uns zeigen wie man das macht. Damals kannte ich das Wort - Hellseher- nicht. Den Rest der Zeit im Lager haben wir nur unsere Vitalen Kräfte ausprobiert. Wie sich herausstellte konnten wir alle lernen wer mehr oder weniger kann. Wir haben mit einem einfachen Versuch angefangen. Aus Olegs Geschichte geht hervor, dass jeder Mensch ein Vitalfeld hat und mit der Anstrengung des Willens dieses Feld in den Händen konzentriert werden kann. Wir brachten dazu unsere Hände mit den Handflächen zusammen, sodass zwischen den Handflächen nur eine kleine Lücke entstand und hörten auf uns selbst, bis wir die andere Handfläche spüren konnten.  Es ist nicht verwunderlich, dass jeder es nach 15-20 Minuten geschafft hat zu spüren. Damit endete Olegs Wissen. Somit wurde das instinktive Wissen des Menschen weitergegeben. Ich schlug vor meine Handflächen in größerem Abstand auseinander zu breiten und meine Finger zu bewegen um das Vitalfeld zu kontrollieren. In den Gelenken begann ein kleines Knistern. Die Gelenke knirschen nicht, nur das Bewegen wird schwieriger. Jetzt benutzte ich dies als Indikator für das Vorhandensein eines Feldes. 3-4 Tage lang konnte jeder das Feld auf den Handflächen von einem halben Meter oder mehr vergrößern. Als die Breite der Hände nicht ausreichte, begannen wir untereinander mit dem Feld zu spielen. Der Abstand zwischen den Betten betrug ca. drei Meter. Jeder konnte einen Freund an der Nase kitzeln oder am Ohr ziehen. Wir können Kugeln Formen und gegenseitig schmeißen. Am Ohr zu ziehen war unser liebster Zeitvertreib. Bei langem Kontakt mit einem Körperteil einer anderen Person wird eine Verbindung zwischen Ihnen und der anderen Person hergestellt. Diese Verbindung funktioniert in zwei Richtungen: Sie können einen Teil Ihrer Energie auf einen anderen übertragen oder tief in den menschlichen Körper eindringen. 

Im Camp-Club wurden manchmal Filme gezeigt. Wir saßen in der letzten Reihe und kitzelten die vor uns sitzenden Mädchen hinter dem Ohr. Sie wedelten mit den Händen, drehten sich um, verstanden aber nicht wer sie berührte. Niemand saß direkt hinter ihnen. Wir waren aber nicht immer geisteskranke Mobber. In einer Woche haben wir gelernt Bienenstiche zu behandeln. Es war sehr interessant zu beobachten wie der Stich selbst den Körper verlässt und keine schmerzhaften Reaktionen auftreten.  

Am Elterntag erzählte ich es meinen Eltern und zeigte ihnen mein neues Wissen. Es hat Spaß gemacht als ich meine Mutter am Ohr zog. Wir suchten nach Patienten um unsere Fähigkeiten zu entwickeln und fragten sie immer was sie dabei fühlen. Es stellte sich heraus, dass die Menschen Wärme spüren, sogar eine sehr starke Verengung wie bei einem Brand.  Wir haben sogar versucht das Papier in Brand zu setzen, aber es hat nicht funktioniert. Wir fanden heraus, dass Wasser mit dem Vitalfeld programmiert werden kann. Auch daß jedes Organ seine eigene Schwingung hat und wenn man das weiß, kann man nur mit diesem Organ ins Gespräch kommen. Alles was wir uns ausdachten funktionierte. Wir wussten einfach nicht, dass es nicht machbar ist. 

An einem der Fälle erinnere ich mich am Lebhaftesten. Eines der Mädchen hatte sich mit einem Glas verletzt und einen tiefen großen Schnitt in der Handfläche. Das Blut floss intensiv heraus. Oleg drückte die Wunde mit seinen Händen zusammen, damit sie geschlossen bleibt und ich versuchte das Blut zu stoppen. Wir arbeiteten mit vier Händen. Das Mädchen war sehr gequält von dem was wir durch führten. Aber das Blut hörte auf zu fließen und die Wunde schloss sich kurz darauf vor unseren Augen. In diesem Moment lief die Zeit für mich sehr langsam. Ich nähte die Wunde durch meine Hände und verband das zerrissene Gewebe. Als Oleg seine Hand los ließ blieb eine kleine rote Spur auf ihrer Handfläche und nach drei Tagen gab es keine Spur mehr von der Wunde. So haben wir den ganzen Monat verbracht. Als meine Mutter mich aus dem Lager abholte, hatte ich viel Gewicht verloren. Schließlich wusste niemand, dass all unsere Experimente Energie benötigten, unsere Energie. Mama hat mir das verboten, sonst sterbe ich an Hunger sagte sie oder fange mir die Krankheit eines Patienten ein. Ich war noch nie in die aktive Heilung involviert. Es gab jedoch einige Fälle, in denen ich die erworbenen Fähigkeiten im Leben anwenden musste.  

Einer der Fälle ereignete sich in einem Lazarett. Die Krankenschwester gab dem Soldaten eine Antibiotika Spritze. Der Kerl hatte einen anaphylaktischen Schock. Wie sich später herausstellte war er allergisch gegen dieses Antibiotikum. Der Kerl wurde sofort rot und hatte Atembeschwerden. In Panik rannte die Krankenschwester zu den Ärzten. Alle anderen im Raum sahen zu wie der Kerl qualvoll kämpfte. Ich benetzte ein Handtuch mit kaltem Wasser, legte den Mann auf die Seite, das nasse Handtuch auf seinen Nacken und massierte mit  meinem Vitalfeld der rechten Hand den gesamten Rücken ohne ihn zu berühren. Ich hatte versucht alle seine Energiezentren frei zu bekommen bis ein Arzt kam. Die Qual wimmelte. Dem Soldaten wurde eine Art Gegengift injiziert. Danach wurde ich vom Chefarzt des Krankenhauses eingeladen. Wir hatten ein “friedliches” Gespräch und er machte mir klar, dass alles was ich tat, ein Fehler war und wenn ich weiterhin meine Fähigkeiten unter Beweis stellen würde, brächte er mich in ein Irrenhaus.


 Es gab noch einen weiteren Extremfall. Meine Familie und ich machten Skiurlaub. Auf sowjetischen Skipisten und Skiliften muss man sehr vorsichtig sein. Die Sicherheit ist sehr schlecht. Der Tag hatte gerade erst begonnen, nur wenige Menschen fuhren herum. Lokale Schulkinder ritten auf Brettern von einem Zaun. Kaum jemand wickelt das Seil vom Bügel des Schlepplifts bis zum Ende auf. Es war mit so einem Schüler, dass Ärger passierte. Er hat den Bügel nicht bis zum Ende aufgewickelt, in der Hoffnung, dass die Feder es schaffen würde.  Aber die Feder wusste das nicht. Der Bügel blieb hängen, schwankte und blieb an der Kurve vom Tor hängen. Der Bügel wurde straff gezogen, federte zurück und traf mit voller Wucht den Jungen am Hinterkopf. Der Anblick ist nichts für schwache Nerven. Durchdringende Wunde am Kopf, Schädelknochen in den Hinterkopf gedrückt. Es gab niemanden der da war außer mir und meinem Sohn. Ich schickte meinen Sohn um Hilfe. Der gestürzte Junge krampfte schon. Ich hatte nichts als meine Hände und Schnee. Ich öffne dem Schüler den Mund und nahm seine Zunge heraus, damit er nicht erstickt. Und mit allen Mitteln die ich hatte stoppte ich das Blut und erinnerte mich, wie es in der Kindheit war. Ich hielt den Kerl an seinem dünnen Ich fest, damit er nicht in eine andere Welt aufbricht. Ein Schneemobil kam und nahm den Kerl mit herunter. Ich ging die Piste hinunter und fuhr an diesem Tag nicht mehr Ski. Adrenalin zitterte in meinen Armen und Beinen. Mein mentales Ich wurde aus mir rausgequetscht. Dann hatte ich viel Wodka getrunken um den Stress abzubauen. Dieser Tag war nicht der Beste. Außerdem wurden noch meine Ski gestohlen. Eine gute Tat wird wohl immer bestraft. Ein paar Tage später wurden meine Ski gefunden und mir gegen eine Flasche Wodka zurückgegeben. In dem gleichen Jahr sind wir ein zweites mal dort in den Skiurlaub gefahren. Als ich wieder Ski fuhr, fand ich heraus was mit dem Kerl passierte. Er lebt und es geht ihm gut.


PS:

Nach vielen Jahren der Praxis mit mentaler Massage, so nenne ich es jetzt, würde ich es nicht empfehlen die mentale Massage sehr intensiv anzuwenden um Fremde zu behandeln.  Sie können eine Person und ihre Krankheit nicht trennen. Es ist nicht bekannt, welche “Infektion” Sie vom Astralfeld einer Person trifft und sie auffangen können. Bei Angehörigen z.B. können Sie versuchen Schmerzen zu lindern oder eine Person bei der Durchführung einer leichten Feldkorrektur zu unterstützen. Aber die akkumulierte Krankheit über Jahre hinweg zu heilen wird nicht funktionieren, auch nicht auf “Kosten Ihres Lebens”. Diese Krankheit ist der Mensch selbst. Der Heilungsprozess ist individuell und selbständig. Sie können nur einer Person auf dem Weg der Veränderung helfen. Verwenden Sie es für sich selbst in einem geschlossenen Kreis. 


09/08/2019

©Andrew Buckin



Gedankenhygiene.

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